osMoz > Magazine > Parfumierte Blätter > Love, Chloé

Love, Chloé

Erster Eindruck… Tête à Tête… 3. Takt
von Céleste

Erster Eindruck… Nase

Goldsockel, Fläschchen mit runden Ausführungen… die elegante Linie von Love, Chloé wirkt anziehend auf Auge und Hand. Umfasst man den Flakon mit den Fingern, bestätigt sich die Zartheit! Diese angenehme Handhabung lädt dazu ein, die Geste täglich zu wiederholen. l
Es gibt Liebe, die einem den Kopf verdreht…. Keine Sorge, eine Kette halb Schmuckstück – halb Band, als schicker und leichter Aufhänger befestigt den Verschluss. Diese Liebe, das ist sicher, trägt den Kopf fest zwischen den Schultern!
Eine weitere Verbindung: das Komma zwischen dem Titel und dem Namen, sollte man Love von Chloé trennen? Symmetrisch zum Akzent auf dem é, bringen wir es auf den Punkt, diese neue parfümierte Geschichte ist eng mit dem Spirit von Chloé verbunden. Natürelle und pudrige Töne, sanfte Rundungen und schicke Details: das ist ganz und gar die Handschrift von Chloé!

Love beim Anfassen, das ist wie ein Roman: Liebe auf lustigem Papier, das kann schön sein, gut geschrieben und bleibt doch weit von einem entfernt! Love auf der Haut, ist die Geschichte, die Realität wird, die eine besondere und einmalige Romanze wird! Lassen wir also Papier Papier sein und stürzen uns in die Genüsse eines Duftes, der sich von strahlendem Gelb bis zu sinnlichem Beige hinzieht, wenn er im Rhythmus des Pulsschlags schwingt. So vermeiden wir die leicht blumige Seite eines kleinen Nostalgie-Bouquets, da seine etwas altertümliche Facette sofort entfällt, sobald der Duft auf die Haut trifft.
„Es ist eher etwas für häusliche Mädchen”… Weder grelles Rot noch elektrisches Blau sind noch notwendig, das Strohfeuer ist vorbei, es bleibt die Zartheit eines natürlichen Puders. Es ist kein auffälliges Parfum mehr notwendig, man hat seine Liebe gefunden, die ganz intim ausgelebt, auf der Haut getragen wird. Die Tonalität „Beige-Rosa wir kennen uns wirklich” mindert jedoch keineswegs die Intensität der Geschichte… wir finden in hübschen Fläschchen kleine, milde Liköre, die einem den Kopf verdrehen.

Tête à Tête… Herznote, Basisnote

Beim ersten Kontak mit der Nase, nimmt man ein kleines, sehr rundes Bouquet wahr, so rund wie ein Pfirsich: zart und süß. Gebundene Blumen in einem Kokonherzen, die sich vermischen und uns von einem zum anderen hin- und herschwingen lassen. Die Glyzinie zeichnet sich ab, Flieder ist auch schon präsent. Das Umhüllende, Schwankende des Sonnengoldes mit Perlrosa.
Dann eine plötzliche Überraschung, wenn die Orangenblüte einsetzt, sich loslöst und in ihrem Fahrtwasser einen duftigen Hauch von weißem, leichten Baumwoll-Moschus hinterlässt, eine Zuflucht für sich und seine Liebe. Einige mandelige Eindrücke, zwischen herb und honigsüß, unterstützen diesen pudrig-cremigen Höhenflug. Allerdings ist nicht alles rosig! Die grüne Holznote der Iris formt diese Passage, verleiht ihr Relief und Stärke. Diese ausgefeilte Sanftheit hat die Orangenblüten-Facette von Moschus-Baby bis Moschus-Spitze fest im Griff: weibliche Sinnlichkeit.
Dieser schicke und leichte Hauch verweilt auf der Haut und lässt uns abwechselnd in eine Wolke von losem Puder eintauchen und den vorgezeichneten Linien von Kompaktpuder folgen. Die Nase schwankt zwischen einer luftigen und cremigen Duftnote. Die Schuldigen dieser Wachskomponente: Heliotropin und Flieder mit balsamigen Vanillenoten.

3. Takt 1 Walzers für 2

Wie in der Liebe… ist die Anziehung vital. Man überrascht sich dabei, sich mit der Nase in einem nie endenden Elan der parfümierten Haut anzunähern, sich davon loszureißen, um wiederzukehren und den Duft noch mehr zu schätzen.
Wie in der Liebe… Bleibt das Versteckspiel überwältigend und die Bewegung der Facetten macht es fesselnd: ein wenig Blumen.... Sanftheit, ein wenig Mandeln... Eleganz, Liebe auf den ersten (pudrigen) Blick....
Wie in der Liebe… möchte man sie stärker und leidenschaftlicher. Wenn sie aber zu präsent ist, würden wir ihrer überdrüssig, angewidert? Ach, diese Harmonie zwischen Leidenschaft und Fusion ist schon delikat!

Es bleibt mir nur zu sagen: „High” Love, Chloé.