Die Marken werden der Romantik einfach nicht überdrüssi... Ok
Datum : 21.02.2010
Cartier bietet in der Produktlinie Les Heures de Parfum (Die Stunden der Parfüms) ein originelles Konzept an. Hier werden die Parfüms nicht mehr nach ihrem Duft unterschieden, je nachdem ob sie holzig, blumig oder ambraartig sind, sondern nach der Tageszeit. Mysteriös, verrückt, intelligent… Jede 'Duftstunde' ist eine wohlriechende Allegorie an die Zeit, aber vor allem an die verschiedenen Stimmungen, die wir haben. Die Zeit ist hier nur der Vorwand für die Parfüms, aber es ist nicht das erste Mal, daß Stunden ein Parfüm inspirieren. 1912 gab Guerlain L'Heure Bleue (Blaue Stunde) heraus, ein großer orientalischer, puderiger Klassiker. Man kann auch an L’Heure Exquise (Die herrliche Stunde), eine süße und puderige Rose von Annick Goutal, denken. Die kalifornische Marke für Insider, Laura Mercier, hat Heure Magique (magische Stunde), ein Duft von Rosen, Gewürzen und Holz. Das Mannequin Kate Moss hat ihre Velvet Hour (Samtstunde), ein sinnliches Parfüm in einem nachtblauen Flakon. Untypischer sind die Parfüms der japanischen Marke Irie Wash. Sie heißen 09h25, 15h10 und 20h50. Die schrägen Düfte sind für Männer und Frauen und gibt es in stärkenden, blumigen oder süßen Varianten, immer mit einem Akkord von frischer Zitrone aus Kalabrien. Romantisch, verträumt, sinnlich oder andersartig - die Stunden als Thema für Düfte kann man anscheinend unendlich oft variieren. Die Linie für alle Les Heures de Parfum (Die Stunden der Parfüms), wird sich vergrößern… im Laufe der Zeit.
- Nicolas Olczyk
