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Parfüms: das Gesetz der Serie

Modemacher, Designers, Stars… Parfümmarken gehen in Serie: Düfte werden in Kollektionen von 3, 4 oder 5 Varianten angeboten und erinnern an Frische, Reisen oder originelle Rohstoffe. Die Analyse eines Trends.
Ein Beitrag von Nicolas Olczyk.

 

Serien wurden vor einigen Jahren von alternativen Marken, wie Comme des Garçons, eingeführt. Jetzt haben sie auch bei den traditionelleren Parfümmarken Erfolg. Es ist keine Ausnahme mehr, dass sie anstatt nur ein Parfüm herauszugeben, zwei, drei oder fünf in der Form einer Serie auf den Markt bringen.

 

Es waren vor allem Modemacher, die vor kurzem den Trend gestartet haben, indem sie besondere Kollektionen an gezielten Verkaufsstellen angeboten haben: Armani hat so seine Linie Armani Privé, Tom Ford seine Private Blend und mit den neuen Düften Beige und Sycomore, besitzt die Produktlinie Les Exclusifs von Chanel inzwischen 12 Parfüms.

 

Die erfolgreiche Wiederentdeckung von Splashs und Colognes erlaubt es den Serien sich nicht nur auf exklusive Verkaufsstellen zu begrenzen. So kann man in dieser Saison in traditionellen Parfümerien Serien von Sisley, Hermès, Marc Jacobs oder Pucci finden. Karl Lagerfeld hat die Linie Kapsule entworfen, die aus drei Düften besteht und von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden können: Woody, ein süßer Holzduft, Light, frische Hesperiden und Floriental, der sinnlicher und blumiger ist. Für Karl Lagerfeld sind es keine 'Parfüms für Boudoirs', sondern moderne Geruchsvorschläge. 'Es ist amüsant, die Wahl zu haben, sie zu vermischen, mit ihnen zu spielen und sie an verschiedenen Momenten zu tragen', gibt Karl Lagerfeld zu. Für eine Marke ist es ein Erfolg, wenn der Konsument mehrere Parfüms einer Serie kauft, egal ob er sie kombiniert…