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Moosig, erdig, waldig, Champignon.
Echtes Eichenmoos stammt von einer Flechte, die auf den Stämmen und Ästen der Eiche (quercus robus) wächst. Herkunftsländer sind Europa und Nordamerika. Die Flechte wird in Europa und ganz speziell in Mazedonien und Bulgarien gesammelt.
Das konkrete ätherische Öl wird durch Extraktion mit Lösungsmitteln aus dem Moos gewonnen. Das Absolue wird mit Alkohol aus dem konkreten Öl herausgezogen. Das Öl wird hauptsächlich in Frankreich produziert. Es gibt verschiedene Flechtensorten, die wegen ihrer unterschiedlichen Duftqualitäten verwendet werden. Sie stammen vor allem von Zedern (Marokko), Pinien und Tannen (Frankreich). Diese Auszüge sind nicht so raffiniert wie echtes Eichenmoos, werden aber häufig kombiniert.
Das konkrete Öl wird in Seifen verwendet, das Absolue in der Parfümherstellung in krautigen, zypressenartigen, holzigen und orientalischen Kompositionen. Eichenmoos gibt dem Parfüm einen vollen Charakter. Aufgrund seines dunklen Farbtons wird Eichenmoos nur sehr begrenzt verwendet. Es gibt jedoch zahlreiche, farblose Varianten, die von den Parfümdesignern in jeder gewünschten Dosierung verwendet werden können. Fixativ in zypressenartigen und holzigen Noten.
Die Eiche wurde von allen Bäumen am meisten verehrt. Für die Griechen war er der Schöpfungsbaum, aus dem die Menschheit entsprang und wurde Zeus geweiht. Die Römer weihten ihn Jupiter.