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Blumig, fruchtig, tierisch, samtig.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus den Bergen im Nordwesten Indiens. Sie wird in mehreren Ländern angebaut. Indien und Ägypten sind die wichtigsten Produktionsländer. Marokko, Italien und Frankreich produzieren geringere Mengen.
Jasmin blüht zwischen Juni und Oktober. Die beste Ölqualität gewinnt man aus Blüten, die im Juli und August gepflückt werden. Das konkrete ätherische Öl wird normalerweise mit Lösungsmitteln extrahiert. Das Auswaschen mit Alkohol ergibt Jasmin absolue. Meistens wird das Lösungsmittel Hexan verwendet.
Die Herznote in vielen Qualitätsparfüms ist eine Komposition aus Jasmin und Rose. Jasmin wird ebenfalls als Aromastoff in Tees und Lebensmitteln eingesetzt: Kalter Jasminreis ist eine thailändische Gourmetspeise.
Die Perser verwendeten Jasminextrakt (jasemin) zum Parfümieren der Luft. Eine andere Quelle besagt, dass der Name vom Baum "jas" (Hoffnungslosigkeit) und "min" (Lüge) stammt. Der heilende Duft des Jasmins ist seit Jahrhunderten bekannt. Für die Chinesen symbolisiert Jasmin weibliche Sanftmut. In der Kunst des Mittelalters wurde Jasmin mit der Jungfrau Maria assoziiert. Die Hindus nennen es "Mondlicht des Waldes". Auf thai heißt es "budda-chart", auf malaysisch und indonesisch "melati".